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Der Ludwigsburger Theatersommer eröffnet mit der Komödie „Cyrano“ sehenswert den Spielbetrieb
Eine Fünfpersonen-Beziehungskiste hat Kratz daraus gemacht, mit der selbstbewusst-pfiffigen Roxanne im Mittelpunkt. Hinter der sind sie alle her: der sehr hübsche und recht dumme Christian (Sina Peris), der fiese Grapscher und Machtmensch Graf Guiche (Marius Hubel) und der wortgewandte, leicht cholerische Haudrauf Cyrano. – Stuttgarter Zeitung –

Die zweitberühmteste Balkonszene
Die zweitberühmteste Balkonszene der Theatergeschichte, in der Cyrano seinem Kumpel beim Liebesgeflüster wortgewandt souffliert, ist (…) sehr lustig. – Stuttgarter Zeitung –

Das Ensemble ist quicklebendig, slapstickfreudig und Florett fechtend bei der Sache
Weil das Ensemble eben quicklebendig, slapstickfreudig und Florett fechtend bei der Sache ist. So auch die fünfte im Bunde, Annette Potempa, die die leicht intrigante Madame Le Bret als barocke Domina spielt und auch mit schönen Gesangseinlagen erfreuen kann. – Stuttgarter Zeitung –

Stimmige Inszenierung
Überhaupt wird Musik gekonnt eingesetzt, weil sie meist mit Querverweisen spielt. Gespielt wird zwar in historisierenden Kostümen, doch ständig wird die Bühnenillusion ironisch gebrochen: „Kannst du überhaupt auf Anhieb heulen?“, fragt Cyrano Christian oder unterbricht die Vorstellung eigenhändig: „Ich bin der Hauptdarsteller, ich brauch jetzt ‚ne Pause.“
– Stuttgarter Nachrichten –  

Gute Unterhaltung bringt nicht zuletzt die wortwitzige Bearbeitung
Gute Unterhaltung bringt nicht zuletzt die wortwitzige Bearbeitung, die gespickt ist mit hübschen Aphorismen. Und Cyrano wäre nicht Cyrano, wenn er auch im grotesken Outfit eines Außerirdischen Sprachvirtuose bliebe. – Stuttgarter Nachrichten –