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PRESSESTIMMEN

Ein besonderes Stück von einer fantasievollen Regisseurin
„Ein Solostück – das gab es noch nie. Und das neue Element funkelt und blitzt, weil hier ein besonderes Stück von einer fantasievollen Regisseurin und einer großartigen Darstellerin zu einem subtilen Bühnenstück geformt wurde.“
– Ludwigsburger Kreiszeitung –

Hohe Schauspielkunst, die aus dem ohnehin schönen Stück ein wahres Kleinod

„Inga Kolbeinsson, eine Schauspielerin, die schon in den Anfangsjahren des Theatersommers Akzente setzte, ist zurück im Theatergarten und sie prägt das Stück auf tolle Weise. Lange 75 Minuten Konzentration fordert das diffizile Stück von einem Menschen, einer Frau, die plötzlich auf sich alleine gestellt, von einer unsichtbaren Wand von der Welt abgeschnitten auf einer Berghütte eine spannende Wandlung durchmacht.

Hier hat sich Inga Kolbeinsson sehr tief in die Gefühle eines solchen Menschen versetzt und schafft es auch, die Empfindungen und Gedanken, die Wandlungen von Werten und Wichtigkeiten, den Weg zu sich selbst, minuziös zu beschreiben. Das gelingt ihr weder mit großen Gesten noch mit großen Worten. Vielmehr setzt die Erzählung auf kleine Details, die Inszenierung analog dazu auf kleine Schritte und die großartige Inga Kolbeinsson auf sehr feine, kleine aber unglaublich wirksame Gesten und eine ebenso präzise Körpersprache.

Hohe Schauspielkunst, die aus dem ohnehin schönen Stück ein wahres Kleinod macht. Ein packendes Abenteuer zwischen Einsamkeit, geteilt mit dem Hund Luchs, der Kuh Bella, ihrem Stierkalb, der Katze und ihrem kleinen weißen Jungen.  Ohne Sentimentalität, aber mit viel Einfühlungsvermögen wird dieser Prozess hier geschildert, dem sich diese Frau stellt, schließlich mit einer Stärke, die man ihr zu Beginn kaum zutraut, wenn sie in einer Art Rückblick mittels ihrer Aufzeichnungen den Tag schildert, als die Wand ihr den Weg in die Zivilisation abschnitt. Aber sie stürzt eben nicht ab – sie wird zwar einig mit den sie umgebenden Lebewesen, aber sie bleibt Mensch. Auch wenn dieses Leben in Abgeschiedenheit nicht fair ist, Verluste und endlich auch das Böse in Form eines Menschen bringt: Die Frau behält ihre neu entdeckte Stärke, behält das Gefühl der Verantwortlichkeit. Und die Schauspielerin behält ihre klare, wunderbar einfühlsame Linie mit ihren subtilen Mitteln. Muss man unbedingt gesehen haben.“
– Ludwigsburger Kreiszeitung –