URMEL AUS DEM EIS
von Max Kruse
für kleine und große Menschen ab 4 Jahren
Aufführungsrechte bei Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller

Inszenierung: Christiane Wolff
Kostüme: Gebauer/Flasche
Mit: Sasha Bornemann, Johanna Krüger, Stefan Müller-Doriat, Ronja Schweikert

Premiere WA: Sonntag, 5. August 2018, weitere Vorstellungen bis So. 26. August 2018 (siehe Termine)

Spielzeit-Bilanz 2018
Kinder/Familien- und Schultheater
Im Kinder/Familien- und Schultheater hatten wir erstmals ein eigenes Ensemble engagiert. So konnten wir mit „Kalle Blomquist“ und „Urmel aus dem Eis“ gleich zwei Produktionen für unterschiedliche Altersgruppen anbieten. Trotz eines erweiterten Schultheater-Angebots waren erneut alle Vorstellungen von „Kalle Blomquist“ ohne jegliche Werbung innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Auch die Nachmittagsvorstellungen wurden stets vor vollen Rängen gespielt. Als zweite Produktion in Kintertheater trieb dann in den Sommerferien das „Urmel aus dem Eis“ sein witziges Unwesen und begeisterte erwachsene wie junge Besucher. Das kleine, aber feine vierköpfige Ensemble des Kindertheaters entwickelte beiden Inszenierungen noch einmal mit vielen neuen szenischen Ideen weiter und leistete bei teilweise tropischen Nachmittagstemperaturen Großartiges.

Der Anteil an Erwachsenen von nahezu 50% unterstreicht auch in der aktuellen Spielzeit, dass es dem Theatersommer gelungen ist, echtes Familientheater zu zeigen, das mit zeitlosen Stoffen die ganze Familie begeistert und gleichzeitig wertvolle pädagogische Akzente setzt. Durch das erweiterte Angebot sind die Zuschauerzahlen beim Kinder/Familien- und Schultheater um ca. 30 % auf sagenhafte 7.843 Besuchern angestiegen. Davon besuchten rund 3.434 Zuschauer das Schultheater und 4.409 die Nachmittagsaufführungen. Von 50 angesetzten Vorstellungen mussten nur zwei Vorstellungen wegen schlechtem Wetter abgesagt werden.

Zum Stück
Kinder-„Klassiker“, gibt es das? Aber ja: Max Kruses Urmel-Geschichten und die liebevolle Umsetzung der Augsburger Puppenkiste haben Generationen von Kindern geprägt. Auch im Theatersommer, wo das Urmel erstmals 2002 fröhlich aus dem Ei schlüpfte. Nach seinem Auftritt in der Jubiläumssaison 2010 erlebt es nunmehr die zweite Wiederaufnahme – eine der großen Erfolgsgeschichten des Kinder- und Familientheaters. Wohl wenig versetzt uns so unmittelbar in die Kindheit zurück wie die Insel Titiwu und ihre liebenswerten Bewohner: der zerstreute Professor Habakuk Tibatong, das putzwütige Schwein Wutz, der Mupfel-verliebte Pinguin Ping, der Waran Wawa und Seele-Fant mit seinen traurögön Lödörn. Als Erwachsene erkennen wir, was uns an Urmel so fasziniert hat: die spannende Geschichte von der fehlenden Achtung vor der Natur und den großen und kleinen Problemen einer multikulturellen Familie. Die komische Geschichte von den Grenzen der Sprache und der Möglichkeit, an Dinge zu glauben, die gar nicht existieren. Kinder dagegen geben sich einfach der Spannung und dem Witz von Urmel hin – lustvoll, amüsiert und ganz entschieden parteiisch.

INHALT
Im ersten von Kruses elf Romanen bringt ein Neuankömmling das geruhsame Leben des Zoologen Professor Tibatong und seiner tierischen Sprachschüler gehörig durcheinander: Ein Eisberg treibt an die Küste von Titiwu. Im Eis verbirgt sich ein Ei, aus dem dank vereintem, schnellem Brüten kurz darauf das Dinosaurierbaby Urmel schlüpft. Eine Sensation, die Tibatong unvorsichtigerweise nicht für sich behält. Und schon rückt der böse König Pumponell mit seinen Jägern an, um das Urmel in seine Gewalt zu bringen. Doch er hat den Professor und seine Freunde unterschätzt … Und erneut wird der verwilderte Titiwu-Theatergarten zur idealen Sommerkulisse für das Südsee-Idyll – und lädt ein zum Besuch auf der Insel des Professors Habakuk Tibatong und seiner vergnügten, bunten Sippe, die in höchster Gefahr zusammenhält. Aber erst einmal muss das entlaufene Kleinste wiedergefunden werden: Urrrmeleeeh!